Chronik

1975 Eine kleine Gruppe von Fußballer- und Funktionärsfrauen taten sich zusammen und wollten sich gleich den Männern sportlich betätigen. Mit Günter Winkler konnte ein ausgezeichneter ehrenamtlicher Trainer gewonnen werden. Eine Turnhalle wurde in der Hauptschule Reichenau organisiert und einmal wöchentlich, traf man sich zu Zirkeltraining und Gymnastik.

1976 Olympische Spiele in Innsbruck. Die Leute interessierten sich für Sport. Alle wollten es Klammer und unseren Spitzenathleten gleich tun. Aus 6 wurden 10 dann12 usw. bis schließlich bis zu 20 Personen das Training besuchten. Unter ihnen auch ein gewisser Wolfi Haider ein ehemaliger Eisschnellläufer der dieses Training eigentlich zum abtrainieren nutzte. Es sollte ganz anders werden

1977 Hiobsbotschaft für die Turner Günter Winkler wurde von seiner Dienststelle auf den Golan beordert. Ing. Wolfgang Haider übernahm vorerst interimistisch das Training und er sollte es bis zum heutigen Tag nicht mehr abgeben.

1980 Die Sektion hat sich stark vergrößert. Bis zu 40 Personen besuchen das Training am Mittwoch

1981 Bei der Generalversammlung wird der Vorstand des Gesamtvereins mit den Stimmen der Freizeitsportler wegen Unzufriedenheit abgewählt. Krisensitzungen folgten. Neue Statuten die allen Fachgruppen gleiche Rechte einräumten und sie finanziell unabhängiger machten wurden erstellt. Ing. Wolfgang Haider wird Sektionsleiter der Fachgruppe Freizeitsport

1982 Surfen war In. Flexibel wie wir waren, wurde dem Trend Rechnung getragen. Eine Surfschule wurde am Baggersee eingerichtet. Jonny Iljanitsch mehrfacher Tiroler Meister fungierte als staatlich geprüfter Trainer. 8 „Bretter“ und ebenso viele Neoprenanzüge standen zur Verfügung. Ing. Wolfgang Haider war für die nötige Infrastruktur zuständig. Ein Simulator wurde gebaut und die Lernfortschritte wurden mittels Video überwacht. 32 Personen machten in unserer Schule den Surfschein. Um das Gelernte auch richtig auszuprobieren, wurden Trainingskurse am Gardasee zusammen mit dem Sporthaus OKAY organisiert.

1983 Neben dem Laufen im Wald war plötzlich auch Radrennfahren wieder aktuell. Exradrennfahrer scharten sich um den ehemaligen Österreich Rundfahrtsieger Roman Humenberger. In Kleingruppen wurden Ausfahrten organisiert. Neue Leute stießen zur Radtruppe und so wurde

1984 zusammen mit unserem Sponsor Sporthaus OKAY innerhalb der Fachgruppe eine Radsektion gegründet. Radfahrer mit rosa Leibchen waren in ganz Innsbruck zu sehen. Nach 2 gemeinsamen Jahren, lösten wir uns vom Sporthaus OKAY und gingen unseren eigenen Weg. Eigene Raddressen wurden angeschafft. Wir alle waren von Design der Radtrikots so begeistert, daß dieses erst 1999 geändert wurde.

1985 Wir platzen aus allen Nähten.
Mehr als 50 Personen tummeln sich am Mittwoch beim Training. 2 zusätzliche Hallen werden angemietet Erstmals findet ein Radtrainingscamp in Cesenatico statt. 6 Personen testen die Trainingsmöglichkeiten in dieser Region. Ein richtiger Vorstand wird in der Sektion gewählt Ing. Ernst Jösslin wird Langzeitsektionsleiter bis 1998. Ing. Wolfgang Haider steht 4x pro Woche in der Halle und leitet das Training

1986 – 1988 Die Sektion boomt. Weitere Trainingsmöglichkeiten werden gesucht. Krafttraining wird aktuell. Der Kraftraum im Landessportheim – sonst nur Leistungskadern vorbehalten - wird in das wöchentliche Training einbezogen Die Radfahrtruppe wird immer fanatischer und  beteiligt sich an nationalen Touristikveranstaltungen. Unser Verein stellt die stärksten Mannschaften bei der Karwendeltour der Vorarlberg- und der Dolomitenrundfahrt. Großglockner tour retour in 2 Tagen und Innsbruck Malcesine sind nichts Außergewöhnliches.

1989 Schifahrer stoßen zu unserer Truppe. Vorerst wollten sie nur Kondition bei Wolfi tanken, es wird aber mehr daraus. Plötzlich hatten wir ein sehr schlagkräftiges Schiteam mit Georg Egger, Mario Düringer und Ines Schranzhofer an der Spitze. Egger wurde bei der Senioren WM In Gröden Vizeweltmeister im Super G, gewann 2 Jahre später in Adelboden die Bronzemedaille im Slalom und insgesamt bis 1998 4 mal den internationalen Senioren CUP.

1990 Diverse Fitneß Center eröffnen in Innsbruck ihre Pforten. Eine für uns ungewohnte Konkurrenz entsteht. Wir sind gefordert. Wir mußten besser sein. Haider wird staatl. Lehrwart. Neue Trainingsmethoden im Training. Nicht mehr körperliche Betätigung allein ist ausschlaggebend sondern wie sie angewandt wird. Jährliche sportärztliche Untersuchungen für jedermann werden eingeführt.

1992 Unser Trainer schließt die staatl. Trainerausbildung mit Auszeichnung ab. Nun geht es richtig los. Die neuesten Erkenntnisse der Sportwissenschaften werden auch in unseren Trainingseinheiten umgesetzt. Wir werden davon überzeugt, daß nicht mehr Quantität sondern vor allem die Trainingsqualität der Schlüssel zu unserem körperlichen Wohlbefinden ist.

1993 – 2000 Durch fast täglich angebotenes Training wurde es notwendig, zusätzliche ausgebildete Trainer zu engagieren. Neben Wolfgang Haider, betreuen nun die staatl. geprüften Lehrwarte und Trainer Karin Wett, Judith Wimmer, Werner Steiner, und Conni Herbert die Kursteilnehmer in Haltungs- und Musikgymnastik, Kraft- und Konditionstraining. Laufen und Radfahren sowie bei speziellen Einzeltrainingseinheiten.

 

2001 – 2011 Fitnessstudios werden zu großen Konkurrenz. Zeitloses Training rund um die Uhr ist für viele verlockend und wir sind mit einer massiven Austrittswelle konfrontiert. Das führt dazu, dass wir unser Kursangebot drastisch reduzieren mussten und das Training auf den Mittwoch reduzierten. Mag. Judith Wimmer eine Sportprofessorin am Reithmanngymnasium  kann für die noch verbliebenen Mitglieder als Trainerin gewonnen werden und ihr gelingt es durch spezielles und ausgewogenes Training  nicht nur Mitglieder zu halten sondern neue Mitglieder zu gewinnen. Viele alte Mitglieder kehren wieder zurück und   nehmen in vertrauter Gesellschaft am Training von Judith teil. Wolfi Haider hält hingegen die Termine im Landessportcenter für die wenigen „Kraftsportler“ des Vereins. Diese Einheiten wurden bzw. werden  finanziert  durch Leistungszentrumstraining für Volleyball (1999 – 2000) und ab 2007 für Eiskunstlaufen und durch die Schifahrer der GTG. Der Vorstand  wurde 2010mit Haider als Obmann Christa Eberhard als Kassier und Claudia Thomann als Schriftführerin  bestätigt. Judith Wimmer wurde als Obmann Stellvertreterin  in den Vorstand gewählt.